Beitragvon Andreas Keirat » 17. Mai 2002, 11:32
Fritz Meinhard schrieb:
>
> >Ein Spielejahrgang bei der Jury umfasst m.W. immer Essen XX
> und Nürnberg >XX+1 (für XX eine beliebige Jahreszahl
> einsetzen). Daher funktioniert das noch, >weil in den
> Statuten von 2 Jahrgängen die Rede ist.<
> Aus der FAQ der Jury!
> Gibt es eine Art "Einsendeschluss"?
> Nein. Grundsätzlich können alle Spiele berücksichtigt werden,
> die jeweils aus dem aktuellen und dem Jahrgang zuvor stammen,
> sofern sie rechtzeitig veröffentlicht werden. "Rechtzeitig"
> heißt: Sie müssen in einer endgültigen Fassung so früh
> vorliegen, dass sie bis zum Beginn des alljährlichen
> Auswahlverfahrens gründlich unter die Lupe genommen werden
> können.
>
> Aktuell ist 2002 und das Jahr zuvor 2001 und nicht 2000!
Du hast meinen Text nicht richtig gelesen. Aktuell sind 00 E/01 N und 01 E/02 N !!! (N = Nürnberg, E=Essen). Dazu kommt bei Blokus auch noch die Verfügbarkeit als ausländisches Spiel.
> >Überspitzt ausgedrückt: Nur Spiele von Rav., Amigo, Schmidt,
> Hasbro ?????? >Och bitte
> Nein Spiele die für die Händler auch in ausreichender Menge
> und vernünftigen Konditionen zu bekommen sind! Selecta ist da
> so auf des Messers Schneide.
Wieso sind die Spiele nicht verfügbar. Ich kann von hier aus alle Firmen antelefonieren und Spiele von ihnen ordern. Wenn dein Händler dies nicht macht/kann, weiß ich auch nicht. Das hat doch nichts mit der Jury zu tun, was dein Händler vor Ort besorgen kann...
>
> >Hans im Glück wäre ohne Nominierungen und Spiel des Jahres
> (Drunter & >Drüber als Stichwort) niemals so gut geworden und
> wahrscheinlich auch nicht
> >mehr präsent.
> HiG ist nicht wegen der Nominierung zum Spiel des Jahres gut
> geworden!
Ihre Verkaufszahlen dümpelten vorher jedenfalls bei kleinen Auflagen herum, mittlerweile sind die Auflagenhöhen doch "etwas" größer und auch die Menge an Spielen in einem Jahr hat sich doch "etwas" vergrößert, oder? Das nicht auf die Nominierungen und Preise zurückzuführen, ist doch wohl etwas zu einfach, oder?
Sondern anders herum wird ein Hut daraus! Und an
> ASS, FX und vielen anderen Beispielen ist zu sehen, das für
> ein wirtschaftliches Überleben das SPIEL DES JAHRES nicht
> immer das "gelbe vom Ei" ist. An erster Stelle muss hier wohl
> der gut funktionierende Kaufmann (wie der Bernd wohl einer
> ist!) stehen, secundär sind dann solche Preise!
Ass hat Barbarossa über mehrere Jahre einigermaßen retten können, aber der marode Gesamtzustand des Unternehmens und die verworrenen Besitzverhältnisse haben schließlich zum Ende geführt. Und bei FX war es ein klassischer Aufkauf seitens Ravensburger, wie er bei Unternehmen immer wieder vorkommt (Mannesmann - Vodafone z.B.)
> Wer schon in den "Knien" wackelt knickt mit der
> "wirtschaftlichen" Last eines zusätzlichen, kurzfristig
> angefachten Umsatz gerne ganz zusammen! Eine Firma die sich
> solchen oft bald verglühenden Umsatzschüben anpassen muss
> verursacht erst mal Kosten, aber Schluss mit dem Ausflug in
> wirtschaftliche Grundkurse!
> schreibt und meint Fritz.
*grins* Das ist aber bei Spielwaren/Gesellschaftsspielen immer der Fall, schließlich wird über 60% des Jahresumsatzes im November/Dezember und Anfang Januar gemacht. Das lasse ich bei anderen Branchen aber gerne gelten ;)
Andreas Keirat (Student der Wirtschaftswissenschaften)