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Transamerica - Wo ist der KicK?

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Gerald Rüscher

Trans America - Angemessene Spielweise

Beitragvon Gerald Rüscher » 21. Mai 2002, 11:48

Helmut Lehr schrieb:

> Ich frage mich immer noch, was das Innovative an TA sein
> soll. Ich kann dann eher METRO herausholen. Da werden auch
> Strecken-PLättchen gelegt, andere Mitspieler geärgert. Da
> kommt doch TA nicht mit. Und "Metro" ist auch schnell erklärt!

Gute Güte! Du vergleichst TA mit Metro?! Oder Auf Achse?
Mal ehrlich Helmut: ich glaube bei euch sind die Züge bei TA etwa so abgelaufen:

Karten studieren.
Links gucken
Felder zählen
Rechts gucken
Felder zählen
In der Mitte gucken
Felder zählen.
Nochmal links gucken (wieviel Felder waren das nochmal?)
Ein Teil legen.
Karten studieren.
Links gucken
Felder zählen
Rechts gucken
Felder zählen
In der Mitte gucken
Felder zählen.
Karten nochmal studieren.
Noch ein Teil legen.
Nächster Spieler
... Tage später ...

Kein Wunder dass es euch keinen Spaß gemacht hat und ihr eine Spielzeitverkürzung braucht. TA muss eher so gehen:

Gucken, legen, legen, nächster

(und während die anderen legen schon die nächsten beiden Teile in die Hand nehmen)

Gruß,
Jerry

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hannes

Re: Transamerica - Wo ist der KicK?

Beitragvon hannes » 21. Mai 2002, 11:54

toasti schrieb:
>
> darf ein spiel sdj werden, wenn es nur ab 4 spielern richtig
> spaß macht??

Hallo toasti

Warum weisst du, dass TA erst ab 4 Spielern Spass macht. Nur weil das hier eine Handvoll Poster behaupten ? Hast du TA schon in allen Besetzungen gespielt ?

Also.
TA funktioniert in allen Besetzungen. Ich habe es ebenfalls schon in allen Besetzungen gespielt (und gewonnen). Natürlich verläuft ein Spiel zu zweit ganz anders als eines zu sechst.
Es ist aber weitgehend Geschmackssache, zu wievielt jemandem das Spiel besser gefällt oder schlechter. Und von den wenigen Meinungsäusserungen hier im Forum auf die Allgemeinheit zu schliessen, finde ich sehr vermessen.

Mir persönlich gefällt TA zu sechst nicht so gut, es verläuft mir dann zu chaotisch. Als guter TA-Spieler habe ich nicht so grosse Chancen zu gewinnen. Zu dritt finde ich TA hingegen sehr gut. Ich denke da kommt es am ehestens auf eine gute Taktik (und einen guten Riecher) an.

Aber wie gesagt, das ist alles Geschmackssache.

Ciao
hannes

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Sylvia Berger

Re: Transamerica - Wo ist der KicK?

Beitragvon Sylvia Berger » 21. Mai 2002, 11:56

Das musst Du die Jury fragen.

Wenn man von einem Familienspielpreis ausgeht, sollten wohl 3 oder 4 Spieler als optimale Anzahl angenommen werden (ausgehend von der deutschen Duchschnittsfamilie).
Andererseits hat bei so einer Denkweise natürlich auch nie ein 2-Personen-Spiel eine Chance auf den SdJ-Titel und das fände ich dann schon wieder sehr schade.

Sylvia

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Chregi Hansen

Re: Transamerica -Was ist innovativ?

Beitragvon Chregi Hansen » 21. Mai 2002, 12:04

der vergleich mit metro hinkt schon wein wenig. bei ta werden die städte verdeckt gezogen und bleiben das ganze spiel verdeckt, damit kommt eine grosse unbekannte ins spiel, weil ich nie weiss, ob meine züge eventuell dem gegner mehr helfen als mir. daher gilt es auch immer abzuwägen, welche meiner städte ich erst verbinde, welche später (damit vielleicht ein anderer die hauptarbeit übernimmt), wann ich mein netz mit anderen zusammenlege (oder warte ich, bis die anderen die verbindung machen und spare damit schon wieder zeit). wichtig ist auch immer die auswahl des startpunktes, und dazu gilt es auch ein wenig die bauweise der gegner zu beachten. wenn beispielsweise der ganze osten unberührtes land darstellt, verbinde ich lieber meine anderen städte, als wegbereiter für die gegner zu sein.

alles ist aber so abgeschmeckt, dass es nicht zu einer hirnakrobatik mutiert, sondern lockeres, schnelles spielen erlaubt. eine einzelne runde geht schnell vorüber, meist ist der ausgang sehr knapp, und damit steigt die lust auf revanche in der nächsten runde. ideal also für einstieg oder abschluss eines schönen spielabends. meines erachtens sind vier oder fünf mitspieler ideal, mit weniger ist es eher öde, zu sechst meist nur noch glück.

ich will dich aber hier keineswegs zum ta-fan bekehren, jeder mag andere spiele, und es gebe sicher ein dutzend, welche ich selber jederzeit ta vorziehen würde. auf der liste ist es aber meiner meinung nach zu recht, da es schnell erklärt ist, vielspieler wie wenigspieler gleichermassen in bann zieht, in der ganzen familie gespielt werden kann und erst noch zu einem günstigen preis erhältlich ist. daher tippe ich auch auf ta als sieger der spiel des jahres-wahl, zumindest unter die top 3 wird das spiel es schaffen.
gruss aus der schweiz
chregi

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Roman Pelek

Re: Transamerica - Wo ist der KicK?

Beitragvon Roman Pelek » 21. Mai 2002, 12:59

Hi Peter,

Peter Kolb schrieb:

> Nein, zu sechst! Mit 4 Spielern ist es am "ungerechtesten",
> wenn man in Ecken muss, in die die anderen nicht müssen (Ich
> sach´ nur: Seattle, Boston oder Jacksonville!). Zu sechst
> passiert das nicht, da 6 von 7 Zielen auf jeden Fall im Spiel
> sind.
> Zu sechst ist allein schon das Platzieren zu Beginn eine
> wirkliche Herausforderung!

Das ist wahr. Allerdings hat man zu sechst dann meist die Ungerechtigkeit des Startspielers, der schon einen Nachteil hat - und vermutlich wird nicht jeder einmal (oder gleich oft) Startspieler... Zu viert muss man sich eher anstrengen, seine Nachteile (Eckstädte) prophylaktisch zuerst zu absolvieren und dabei die Entwicklung der anderen zu beobachten...

Ciao,
Roman

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Arne Hoffmann

Re: Transamerica - Wo ist der KicK?

Beitragvon Arne Hoffmann » 21. Mai 2002, 13:07

Moin moin!

Roman Pelek schrieb:
> Das ist wahr. Allerdings hat man zu sechst dann meist die
> Ungerechtigkeit des Startspielers, der schon einen Nachteil
> hat - und vermutlich wird nicht jeder einmal (oder gleich
> oft) Startspieler...

Auch wenn das wegen der kurzen Dauer einer Partie nicht so der Nachteil ist, haben wir uns dabei beholfen solange zu spielen bis jeder einmal Startspieler gewesen ist - entweder innerhalb einer Partie angesiedelt mit merken der Minuspunkte oder über mehrere Partien hinweg. Klappt ausgezeichnet.

- Arne -

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peer

Re: Transamerica - Wo ist der KicK?

Beitragvon peer » 21. Mai 2002, 13:12

Hi,
Andreas Epplée schrieb:
>
> > btw: ta gehört auf www.brettspielwelt.de zu den spielen, die
> > am meisten zulauf haben. aber da spielen natürlich nur alles
> > völlige laien.
>
> Natürlich nicht, wer viel spielt, wird doch dadurch
> automatisch zum Profi! :lol:

Echt? Wer bezahlt mich denn? Du? :-))
ciao
Peer

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Michael Andersch

Re: Transamerica - Wo ist der KicK?

Beitragvon Michael Andersch » 21. Mai 2002, 13:14

Roman Pelek schrieb:
>
> Das ist wahr. Allerdings hat man zu sechst dann meist die
> Ungerechtigkeit des Startspielers, der schon einen Nachteil
> hat

Welchen denn?
Mir schwant übles...darf der Startspieler nur ein Klötzchen legen? Dann hätte ich es bisher immer falsch gespielt (und mich u.U. zu Unrecht darüber aufgeregt, dass der Startspieler immer gewinnt)


> Zu viert muss man sich eher anstrengen,
> seine Nachteile (Eckstädte) prophylaktisch zuerst zu absolvieren

Einen Nachteil prophylaktisch absolvieren :-? ???
Kannst Du mir den Satz bitte mal erklären? Ich fürchte, einen von uns beiden hat gerade die Muttersprache verlassen, und ich bin mir nicht sicher wen...

Fragende Grüße,
Micha

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Helmut Lehr

Re: Trans America - Angemessene Spielweise

Beitragvon Helmut Lehr » 21. Mai 2002, 14:07

Gerald Rüscher schrieb:
>
>>
> Kein Wunder dass es euch keinen Spaß gemacht hat und ihr eine
> Spielzeitverkürzung braucht. TA muss eher so gehen:
>
> Gucken, legen, legen, nächster

Ach Gerald, Du hättest Dir die ganze Schreibarbeit sparen können!!
Genauso haben wir's gemacht: "Gucken, legen, legen, nächster"
>
> (und während die anderen legen schon die nächsten beiden
> Teile in die Hand nehmen)

und das fanden wir nicht besonders aufregend.
Ist ja gut, dass es andere toll finden!

Und tschüß
Helmut

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Helmut Lehr

Re: Transamerica -Was ist innovativ?

Beitragvon Helmut Lehr » 21. Mai 2002, 14:09

Danke, Chregi, für Deine Ausführungen, die sind echt zu gebrauchen und deuten auf den von uns nicht gefundenen Kick hin!
Werde dem Spiel noch mal eine Chance geben!
Helmut

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Roman Pelek

Re: Transamerica - Wo ist der KicK?

Beitragvon Roman Pelek » 21. Mai 2002, 15:04

Michael Andersch schrieb:

[Startspieler-Nachteil?]
> Welchen denn?
> Mir schwant übles...darf der Startspieler nur ein Klötzchen
> legen?

Nö, und natürlich hast Du Recht, dass das Legen als Erster den Nachteil des frühen Aussuchens kompensiert. Bei unseren Partien war aber bei geübten Spielern mitunter das Setzen der Startstadt am Ende ein Vorteil, da man gut abschätzen konnte, wo die Mitspieler denn so hinwollten. Anders bei Euch nach Deiner Aussage?

> > Zu viert muss man sich eher anstrengen,
> > seine Nachteile (Eckstädte) prophylaktisch zuerst zu
> absolvieren
>
> Einen Nachteil prophylaktisch absolvieren :-? ???
> Kannst Du mir den Satz bitte mal erklären? Ich fürchte, einen
> von uns beiden hat gerade die Muttersprache verlassen, und
> ich bin mir nicht sicher wen...

;-) Ich meinte damit, dass man vorsorglich seine abgelegenen Eckstädte zuerst anschließen sollte, damit die sicher angebunden sind. In Verbindung mit den "Nachteilen" war das ein sicher arg gewagtes sprachliches Konstrukt von mir... Wenn wir mal eine "Stilblüten des Forums"-Sammlung ([SDFS])aufmachen, kann der Satz ruhig da rein :-D

Ciao,
Roman (würde dem Muttersprache nix verlassen tun wollen)

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Michael Andersch

Re: Transamerica - Wo ist der KicK?

Beitragvon Michael Andersch » 21. Mai 2002, 15:17

Roman Pelek schrieb:

> ...natürlich hast Du Recht, dass das Legen als Erster
> den Nachteil des frühen Aussuchens kompensiert.

Das kam nicht von mir.

> Bei unseren
> Partien war aber bei geübten Spielern mitunter das Setzen der
> Startstadt am Ende ein Vorteil, da man gut abschätzen konnte,
> wo die Mitspieler denn so hinwollten

Kann ich so nicht unbedingt bestätigen. man glaubt vielleicht, es sei ein Vorteil, da man die Mitspieler (hoffentlich) richtig eingeschätzt hat.
Aber was in deren kranken Gehirnen so vor sich geht weiss ich letztendlich natürlich nicht ;-) ...

[btw.: dazu noch ein Spruch:

A: nun mach doch endlich!
B: ich muss nachdenken.
A: Tut's weh?
]


> ;-) Ich meinte damit, dass man vorsorglich seine abgelegenen
> Eckstädte zuerst anschließen sollte, damit die sicher
> angebunden sind


Ich dachte mir, dass Du das ausdrücken willst, frage mich aber wie Du das machen willst?
Du kannst ja aufgrund des Zusammenhanges Deines Netzes nicht in den Ecken zuerst bauen, ohne dazwischen Verbindungen zu schaffen.

Prophylaktisch absolvierte Grüße,
Micha

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Roman Pelek

Re: Transamerica - Wo ist der KicK?

Beitragvon Roman Pelek » 21. Mai 2002, 15:32

Hi Micha,

Michael Andersch schrieb:

> Ich dachte mir, dass Du das ausdrücken willst, frage mich
> aber wie Du das machen willst?
> Du kannst ja aufgrund des Zusammenhanges Deines Netzes nicht
> in den Ecken zuerst bauen, ohne dazwischen Verbindungen zu
> schaffen.

Stillschweigend vorausgesetzt habe ich hier, dass man sich zu Beginn auch in die Nähe einer "Eckstadt" setzt (sofern kein anderer dort sitzt, was man als Startspieler natürlich überhaupt nicht abschätzen kann). Ist zwar gefährlich, aber mitunter in kleinen Besetzungen nach meinen Erfahrungen das beste bei extremen Städten. Andere Ideen?

Ciao,
Roman

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Oli-spielbox

[OT] Re: Transamerica - Wo ist der KicK?

Beitragvon Oli-spielbox » 21. Mai 2002, 15:45

Michael Andersch schrieb:
>
> [btw.: dazu noch ein Spruch:
>
> A: nun mach doch endlich!
> B: ich muss nachdenken.
> A: Tut's weh?]

C: Wohl nicht weh genug, sonst würde er ja legen. ;)

:D Oli

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Michael Andersch

Re: Transamerica - Wo ist der KicK?

Beitragvon Michael Andersch » 21. Mai 2002, 16:21

Roman Pelek schrieb:

> Stillschweigend vorausgesetzt habe ich hier, dass man sich zu
> Beginn auch in die Nähe [b]einer[/b] "Eckstadt" setzt

OK, jetzt sind wir wieder beieinander. Du hast nur eingangs von abgelegene[b]n[/b] Städten (im Plural) gesprochen, und das hat mich verwirrt.

> Ist zwar gefährlich, aber
> mitunter in kleinen Besetzungen nach meinen Erfahrungen das
> beste bei extremen Städten.

Dazu kann ich keine Aussage machen, da ich TA bislang immer mindestens zu viert gespielt habe.

Viele Grüße,
Micha

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Detlef

Re: Transamerica - Wo ist der KicK?

Beitragvon Detlef » 21. Mai 2002, 23:52

Ich gehöre auch eher zu denen, die Transamerica nicht gut finden. Gegen Kurze Spiele habe ich nichts (Carcassone z.B.).
Aber bei Transamerica habe ich das Gefühl, dass man nichts beeinflussen kann und die Startstadt auch relativ egal ist ( sofern sie auf der eigenen Strecke liegt).
Vielleicht kann ja jemand begründen, warum man durch cleveres Schienenlegen und die Wahl der Startstadt besser als andere Spielen kann. Ich sehe, dass nicht.

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hannes

Re: Transamerica - StarTorte

Beitragvon hannes » 22. Mai 2002, 00:56

Hi

> Aber bei Transamerica habe ich das Gefühl, dass man nichts
> beeinflussen kann und die Startstadt auch relativ egal ist (
> sofern sie auf der eigenen Strecke liegt).
> Vielleicht kann ja jemand begründen, warum man durch cleveres
> Schienenlegen und die Wahl der Startstadt besser als andere
> Spielen kann. Ich sehe, dass nicht.

Generell ist es ungünstig, als erster den Startpunkt festlegen zu müssen. Wenn ich als letzter an die Reihe komme, kann ich viel besser abschätzen, bei welchen von meinen Städten ganz in der Nähe ohne mein Dazutun Schienenwege vorbeigehen werden. Dann starte ich bei einer - oder besser in der Nähe von zwei oder drei - meiner anderen Städte.

Startplätze an der West- oder an der Ostküste sind eher schlecht. Ab vier Mitspielern vermeide ich so einen Küstenstartort, weil ich sonst nur meinen Konkurrenten massiv helfe. Gute Startplätze - falls ich selber so eine Stadt habe - sind Helena, Bismarck, El Paso oder Houston. Dort kommen nicht unbedingt Schienenwege von anderen vorbei, andrerseits helfe ich aber auch meinen Mitkonkurrenten wenig bis gar nicht. Die gelben Städte sind auch gute Startorte, besonders dann, wenn ich noch eine blaue oder rote Stadt ganz in der Nähe habe.

Auf jeden Fall ist die richtige Startortwahl oft spielentscheidend.

Noch ein Tipp zum Streckenlegen. Wenn immer möglich vermeide ich es, mein Netz selber an ein anderes anzuhängen. Der andere soll die Schiene legen, die sein Netz mit meinem verbindet. Schlecht ist es auf jeden Fall, sich mit seiner [b]zweiten [/b] Schiene an ein anderes Netz anzukoppeln. Dann lasse ich meine zweite Schiene lieber verfallen.

Viel Spass mit Trans America :-)

hannes (der sich wundert, wie viele Leute fälschlicherweise Trans Amerika schreiben)

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Roman Pelek

Spiel-Analysen und TA

Beitragvon Roman Pelek » 24. Mai 2002, 03:42

Hi Helmut,

Helmut Lehr schrieb:

> Nun meine Antwort an Roman:
> Da ich Deine exzellente Analysier-Gabe kenne und schätze,
> wundere ich mich etwas über Deine Vorliebe zu TA. Nun ja, na
> dann... Möge jeder seinen Spaß mit dem Spiel seiner Wahl
> haben....

Das kann ich recht einfach klarstellen: bei komplexen/abstrakten taktisch-/strategischen Spielen kann ich sehr extrem ins Detail gehen, aber es gibt auch viele einfache Fun-Spiele, die ich mag. Und bei denen hinterfrage ich das Ganze gar nicht sehr, sondern habe auch Spaß daran, zumal ich hier auch viele Runden mit Wenigspielern haben, denen solche Kost gerade Recht kommt. TA gehört dazu, es hat m. E. eine eigene Qualität, Menschen zu begeistern, die keine hohen strategischen Anforderungen stellen und gerne in 30 Sekunden Regeln für 20 Minuten Spiel lernen möchten. Dass es ein taktisches Leichtgewicht ist, steht für mich außer Frage - und ich verstehe auch vollkommen, dass es eingefleischte Strategen mit Sicherheit als viel zu flach - was es von dieser Warte aus betrachtet definitv ist - ablehnen werden.

Das klarzustellen ist mir deshalb wichtig, weil ich schon allzu häufig erlebt habe, dass mir diverse Spielanalysen als Richtlinie bzgl. meines eigenen Geschmacks goutiert wurden - dabei schließt dieser einige ganz simple Fun-Spielchen mit ein. Das Wichtigste ist mir eigentlich, dass ein Spiel seine Idee angemessen umsetzt, d. h. nicht zu banal gerät, aber auch nicht überladen wirkt.

Ciao,
Roman

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JIM

Re: Transamerica - StarTorte

Beitragvon JIM » 24. Mai 2002, 08:23

Hey Hannes,

super Tipp :-))) (nicht dass der neu oder originell wäre)

>Noch ein Tipp zum Streckenlegen. Wenn immer möglich vermeide ich >es, mein Netz selber an ein anderes anzuhängen.

Machen dann alle so und wird nix mehr verbunden.

>Schlecht ist es auf jeden Fall, sich mit seiner zweiten Schiene >an ein anderes Netz anzukoppeln. Dann lasse ich meine zweite >Schiene lieber verfallen.

Konsequent zu Ende gedacht ist es dann überhaupt schlecht in Richtung eines anderen Netzes zu bauen ;-)

Im übrigen finde ich es absolut witzig wie einige hier mit Verweis auf ihre tollen Siegquoten behaupten dieses Spiel wäre kein Glücksspiel. Wenn ich TA mit meinen Kindern spiele, hole ich auch 75%. Spiele ich TA mit "Spielern" die so super Tipps wie oben von allein nach dem 2ten Spiel herausfinden, wird die Siegverteilung einer Gkleichverteilung ziemlich ähneln :-)).

JIM

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hannes

Re: Transamerica - StarTorte

Beitragvon hannes » 24. Mai 2002, 08:31

Hi

Übrigens habe ich nie behauptet, TA sein kein Glücksspiel. Vieles ist von der Kartenverteilung abhängig. Aber es kann doch besser oder schlechter gespielt werden, resp. man kann aus seinen Karten das beste herausholen oder eben nicht.

Ciao
hannes


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