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Wer kennt gutes CoSim

Das ehemalige spielbox-Spielerforum
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Bernd

Wer kennt gutes CoSim

Beitragvon Bernd » 23. Juni 2002, 12:57

Hallöchen,

als Boardgamer und Spielesammler fehlt mir in meiner Sammlung erstaunlicherweise noch ein gutes CoSim-Spiel. Ich würde mal gerne Euren Rat einholen, welches Ihr mir da empfehlen könnt. Wichtig für mich wäre da:
1.) Auch für 2 Spieler gut spielbar
2.) Hervorragendes Spielmaterial (Figuren, Plan etc.)
Spieldauer, Sprache (auch englische Importspiele) und Hintergrund (Fantasy, Militärspiele etc.) egal.
Dank im Voraus für Eure Ratschläge.

Bernd

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Matthias Staber

Re: Wer kennt gutes CoSim

Beitragvon Matthias Staber » 23. Juni 2002, 13:28

Bernd schrieb:
>
> Hallöchen,
>
> als Boardgamer und Spielesammler fehlt mir in meiner Sammlung
> erstaunlicherweise noch ein gutes CoSim-Spiel. Ich würde mal
> gerne Euren Rat einholen, welches Ihr mir da empfehlen könnt.
> Wichtig für mich wäre da:
> 1.) Auch für 2 Spieler gut spielbar
> 2.) Hervorragendes Spielmaterial (Figuren, Plan etc.)
> Spieldauer, Sprache (auch englische Importspiele) und
> Hintergrund (Fantasy, Militärspiele etc.) egal.
> Dank im Voraus für Eure Ratschläge.
>
> Bernd

Ich selbst bin kein Cosimmer, und die Komplexität und Spieldauer vieler Hardcore-Cosims (World in Flames, Asl usw.) schreckt mich ab. Fasziniert bin ich aber von der Chose und ich tummele mich gerne in der Grenze zwischen militär-thematischen Brettspielen (A & A: Pacific z.B. würde ich jetzt mal hier dazuzählen und nicht zu den Cosims) und Cosims. Fasziniert haben mich bisher vor allem zwei Spiele, weil sie ihre Themen atmospärisch dicht transportieren und dennoch gut erlernbar sind und in einer vernünftigen Zeitdauer spielbar sind:

-We the people (AH): Amerikanische Revolution. Erste Cosim, die das point-to-point-movement-sytem und einen kartengesteuerten Spielmechanismus implementierte und radikal auf Spielbarkeit hin designt wurde und also auch Brettspieler anspricht. Ist zwar oop, taucht aber hin und wieder da und dort auf: Stößt du darauf, solltest du zuschlagen.

-Hannibal Rom vs. Karthago (AH bzw. Eurogames): Nachfolger von We the People, etwas komplexer, aber mit etwas Einarbeitung gut erlernbar. Ist zwar oop, sollte aber in der Eurogames-Ausgabe noch problemlos erhältlich sein.

Matthias

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Ernst Knauth

Re: Wer kennt gutes CoSim

Beitragvon Ernst Knauth » 23. Juni 2002, 13:42

Bernd schrieb:
> als Boardgamer und Spielesammler fehlt mir in meiner Sammlung
> erstaunlicherweise noch ein gutes CoSim-Spiel. Ich würde mal
> gerne Euren Rat einholen, welches Ihr mir da empfehlen könnt.
> Wichtig für mich wäre da:
> 1.) Auch für 2 Spieler gut spielbar
> 2.) Hervorragendes Spielmaterial (Figuren, Plan etc.)
> Spieldauer, Sprache (auch englische Importspiele) und
> Hintergrund (Fantasy, Militärspiele etc.) egal.

Hallo Bernd,

zuerst scheint mir mal eine Begriffsdefinition unumgänglich.

Cosim ist eine Abkürzung für conflict simulation. Es sollen also Konflikte simuliert werden. Simuliert werden kann nur etwas, das mit historischen und geographischen Hintergrund real stattgefunden hat oder stattfinden könnte, im Konfliktbereich also üblicherweise Schlachten, Feldzüge oder ähnliches. Eine ausführliche Beschreibung findet man auf der GHS-Seite unter http://www.g-h-s.org/cosims__.htm

Das bedeutet,
- es kann keine Fantasy- oder Scifi-Cosims geben, da kein Realitätsbezug vorliegt.
- ein Cosim hat üblicherweise keine Figuren, sondern "Counter" (= Papp-Plättchen, auf denen alle notwendigen Informationen für den Realitätsbezug untergebracht sind wie Einheiten-Name und -Typ, Kampfstärke, Beweglichkeit, Moral, etc).
- fast alle Cosims sind 2-Personen-Spiele, da bei den meisten Konflikten nur 2 Parteien beteiligt waren.
- fast alle Cosims kommen aus dem Ausland, da Deutschland immer noch Probleme mit seiner eigenen Vergangenheitsbewältigung hat und da sich daher kaum jemand traut, eine deutsche Konfloktsimulation auf den Markt zu bringen.

Insoweit ist jedes Cosim ein Wargame, aber bei weitem nicht jedes Wargame ein Cosim.

Mir scheint, Du suchst primär ein gut funktionierendes Wargame, oder?

Gruss

Ernst
(der versucht hat, in aller Kürze das Wesentliche darzustellen)

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benjamin

Simulationen allgemein

Beitragvon benjamin » 23. Juni 2002, 14:25

"Ernst Knauth" hat am 23.06.2002 geschrieben:

> Simuliert werden kann nur etwas, das mit historischen und
> geographischen Hintergrund real stattgefunden hat oder
> stattfinden könnte

Huch, du erschütterst mein Weltbild. Simulationen dienen doch allgemein eben gerade nicht dem Zweck, reale Dinge nachzustellen - wozu sollte man so etwas außer zu Demonstrationszwecken tun wollen, man weiß doch, wie es ausgegangen ist?

Simulationen soll doch i.d.R. helfen, Dinge zu verstehen, die eben aus verschiednenen Gründen entweder real nicht eintreten können, nicht eingetreten sind (durch andere Parameter), nicht beobachtet werden können oder nicht durchführbar sind. Und dazu gehören doch eindeutig auch was-wäre-wenn-Annahmen.

Warum sollte ich also keine Schlacht zwischen kleinen blauen einarmigen Gnomen und stinkenden behaarten Gurkenmenschen auf dem siebten Mond der Venus bei Regenwetter simulieren können, wenn ich bestimmte Gegebenheiten für Kampfwerte und Umweltbedingungen annehme?

Benjamin

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Ernst Knauth

Re: Simulationen allgemein

Beitragvon Ernst Knauth » 23. Juni 2002, 15:02

benjamin schrieb:
> Huch, du erschütterst mein Weltbild. Simulationen dienen doch
> allgemein eben gerade nicht dem Zweck, reale Dinge
> nachzustellen - wozu sollte man so etwas außer zu
> Demonstrationszwecken tun wollen, man weiß doch, wie es
> ausgegangen ist?
>
> Simulationen soll doch i.d.R. helfen, Dinge zu verstehen, die
> eben aus verschiednenen Gründen entweder real nicht eintreten
> können, nicht eingetreten sind (durch andere Parameter),
> nicht beobachtet werden können oder nicht durchführbar sind.
> Und dazu gehören doch eindeutig auch was-wäre-wenn-Annahmen.
>
> Warum sollte ich also keine Schlacht zwischen kleinen blauen
> einarmigen Gnomen und stinkenden behaarten Gurkenmenschen auf
> dem siebten Mond der Venus bei Regenwetter simulieren können,
> wenn ich bestimmte Gegebenheiten für Kampfwerte und
> Umweltbedingungen annehme?

Hallo Benjamin,

sorry wegen Deinem Weltbild.
Aber Simulation kommt aus dem lateinischen simulare, und das bedeutet:
nachbilden, abbilden, nachahmen ...
Und genau das wird bei Cosims versucht, und zwar in historisch und geographisch möglichst exaktem Rahmen.
Das "was-wäre-wenn" gehört natürlich auch dazu: man kann spielerisch ausprobieren, was hätte passieren können, wenn Napoleon nicht seinen rechten Flügel, sondern den linken Flügel zuerst losgeschickt hätte, oder, oder ..., aber alles nur im Rahmen seiner verfügbaren Einheiten und der Fähigkeiten seiner Offiziere, unter Berücksichtigung des Geländes, des Wetters und was sonst auch immer an Gegebenheiten ...

Ich wüsste nun wirklich nicht, wie ich einen kleinen blauen einarmigen Gnom nachahmen könnte. Ich könnte mir da höchstens in meiner Phantasie was ausdenken. Aber das ist keine Simulation.

Design von Cosims ist immer ein Spagat zwischen Simulations-Level und Spielbarkeit. Bei 100% Simulation kommt nichts Spielbares mehr raus, und bei 100% Spielbarkeit hat das Ergebnis mit einer Simulation nichts mehr zu tun. Alles, was dazwischen liegt, macht den Reiz (das "what if") beim Cosim aus. Welche Mischung man hier mehr mag, ist persönliche Geschmackssache.

Gruss

Ernst

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Gustav der Bär

Re: Simulationen allgemein

Beitragvon Gustav der Bär » 23. Juni 2002, 15:09

Ernst Knauth schrieb:
> > Simuliert werden kann nur etwas, das mit historischen und
> > geographischen Hintergrund real stattgefunden hat oder
> > stattfinden könnte

benjamin schrieb:
> Simulationen soll doch i.d.R. helfen, Dinge zu verstehen, die
> eben aus verschiednenen Gründen entweder real nicht eintreten
> können, nicht eingetreten sind (durch andere Parameter),
> nicht beobachtet werden können oder nicht durchführbar sind.
> Und dazu gehören doch eindeutig auch was-wäre-wenn-Annahmen.

Das Duden-Fremdwörterbuch gibt für "Simulation" drei Deutsche Übertragungen an:
1. Verstellung
2. Vortäuschung
3. Nachahmung

Ernst greift bei seiner Definition nur auf die 3. Bedeutung zurück und erklärt diese ohne Zweifel völlig richtig. Ich kann mich allerdings - genau wie Benjamin - nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass die anderen beiden Bedeutungen deswegen unzulässig sein sollten. Ein Fantasy-CoSim kann zum Beispiel einen Konflikt zwischen Elfen und Trollen "vortäuschen", auch, wenn wir vermutlich alle der selben Meinung sein werden, dass ein solcher Konflikt in der Vergangenheit nicht statt gefunden hat und auch nicht hätte statt finden können (in erster Linie als Konsequenz eines akuten Mangels an Elfen und Trollen).

Auf Xuntheit!
Gustav der Bär
(Peter Gustav Bartschat)

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Ernst Knauth

Re: Simulationen allgemein

Beitragvon Ernst Knauth » 23. Juni 2002, 16:07

Gustav der Bär schrieb:
> Das Duden-Fremdwörterbuch gibt für "Simulation" drei Deutsche
> Übertragungen an:
> 1. Verstellung
> 2. Vortäuschung
> 3. Nachahmung
>
> Ernst greift bei seiner Definition nur auf die 3. Bedeutung
> zurück und erklärt diese ohne Zweifel völlig richtig. Ich
> kann mich allerdings - genau wie Benjamin - nicht mit dem
> Gedanken anfreunden, dass die anderen beiden Bedeutungen
> deswegen unzulässig sein sollten. Ein Fantasy-CoSim kann zum
> Beispiel einen Konflikt zwischen Elfen und Trollen
> "vortäuschen", auch, wenn wir vermutlich alle der selben
> Meinung sein werden, dass ein solcher Konflikt in der
> Vergangenheit nicht statt gefunden hat und auch nicht hätte
> statt finden können (in erster Linie als Konsequenz eines
> akuten Mangels an Elfen und Trollen).

Hallo Gustav,

ich würde auch bei "Verstellung" und "Vortäuschung" meinen, daß ein Realitätsbezug vorliegen muß.

Ein Kind täuscht zum Beispiel Kopfweh vor, um die Mathe-Arbeit nicht schreiben zu müssen. Es wird nicht in der Lage sein, zur Vermeidung der Mathe-Arbeit einen "kleinen blauen einarmigen Gnomen" oder einen "stinkenden behaarten Gurkenmenschen" vorzutäuschen. Ich denke, ich kann nur etwas vortäuschen, das es auch wirklich gibt.

Aber ursprünglich wollten wir ja nur rausfinden, was ein Cosim ist. Und das steht glaube ich nicht im Duden, wohl aber - wie schon gesagt - auf der Seite der GHS (Gesellschaft für historische Simulationen):
http://www.g-h-s.org/cosims__.htm
Und die sollten es eigentlich wissen ...

Gruss

Ernst

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Michael Weber

Fantasy-Simulationen

Beitragvon Michael Weber » 23. Juni 2002, 16:53

Nicht nur ein Mangel an Elfen und Trolle lassen Dich offenbar zu dieser sehr eingeschränkten Sichtweise kommen. Dass gerade eine Gesellschaft für historische Simulationen Deiner Begriffsdefinition nahe liegt, ist doch völlig verständlich.

Die ganzen Fantasy-spiele und Table-Tops gehören zum großen Teil auch in diesen Bereich. Es ist doch völlig unerheblich, ob ein Realitätsbezug vorliegt oder nicht. Kern des Gedankens ist es, einen Konflikt zu simulieren. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn ich mir also vorstelle, dass zehn Zwerge gegen 5 Elfen einen Kampf austragen, ist das ebenfalls dann eine Konfliktsimulation, wenn ich Hilfsmittel benutze, um diesen Sachverhalt darzustellen. Oder fehlt Dir etwa die Fantasy, einen imaginären Konflikt darzustellen?

So einfach ist das eigentlich. Entsprechend überflüssig unsere verbale CoSim, denn eigentlich haben wir keinen echten Konflikt ;-)

Michael
(mag Elfen und Zwerge)

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Frank Eisenhauer

Am Topic vorbei? Empfehle GDW

Beitragvon Frank Eisenhauer » 23. Juni 2002, 17:26

Moin Moin!
Deine, meiner Meinung nach sehr eng ausgelegte, Definition disquallifiziert so ca. die Hälfte aller GDW Spiele als CoSim, da diese sich zu einem sehr großen Anteil mit dem"Central Front" Szenario auseinandersetzten. Besonders zu erwähnen wäre hier "Europe at War" ein Spiel aus dem Jahre 1989, wenn ich mich nicht irre, das sich in einem Szenario mit dem "hypothetischen" Auseinanderbrechen der Jugoslawischen Bundes auseinandersetzt, eine Situation die erst 2 Jahre später eintrat.BesondersHarpoon wäre hier zu nennen, bei dem man einen fließenden Übergang zwischen realen (Falkland) und fiktiven (Reforger Convoi) Szenarien findet.
Aber der Hauptpunkt ist hier ein anderer:
Es hilft Bernd kein Stück weiter, wenn wir uns über Definitionen streiten, lasst uns lieber ein paar Spiele empfehlen (Ja, "Spiele", denn auch ein Planspiel bleibt ein Spiel!) !

Bernd:
Ich würde Dir besagtes "Europe at War" empfehlen, da das dort verwendete System (First Battle) den Einsteiger langsam an die Materie heranführt und mit Anfängerszenarien ein umfassenderes Verständnis der Selbigen erzeugt. Die Regeln sind detailiert genug um, wenn man alle Optionen mitnutzt, ein komplettes Combined Arms Gefecht zu simulieren.
Das Spiel ist auf Kompanieebene angelegt und findet auf einer taktische Hexkarte statt. Leider gibt es GDW als Firma nicht mehr, aber "Europe at War" ist durchaus noch bei Online Händlern zu bekommen.

So, genug geschwafelt, ich hoffe es kommen noch ein paar Vorschläge, denn ich bin selber auch immer auf der Suche nach interressanten Objekten!

Frank

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Frank Eisenhauer

Am Topic vorbei? Empfehle GDW

Beitragvon Frank Eisenhauer » 23. Juni 2002, 17:28

Moin Moin!
Deine, meiner Meinung nach sehr eng ausgelegte, Definition disquallifiziert so ca. die Hälfte aller GDW Spiele als CoSim, da diese sich zu einem sehr großen Anteil mit dem"Central Front" Szenario auseinandersetzten. Besonders zu erwähnen wäre hier "Europe at War" ein Spiel aus dem Jahre 1989, wenn ich mich nicht irre, das sich in einem Szenario mit dem "hypothetischen" Auseinanderbrechen der Jugoslawischen Bundes auseinandersetzt, eine Situation die erst 2 Jahre später eintrat.BesondersHarpoon wäre hier zu nennen, bei dem man einen fließenden Übergang zwischen realen (Falkland) und fiktiven (Reforger Convoi) Szenarien findet.
Aber der Hauptpunkt ist hier ein anderer:
Es hilft Bernd kein Stück weiter, wenn wir uns über Definitionen streiten, lasst uns lieber ein paar Spiele empfehlen (Ja, "Spiele", denn auch ein Planspiel bleibt ein Spiel!) !

Bernd:
Ich würde Dir besagtes "Europe at War" empfehlen, da das dort verwendete System (First Battle) den Einsteiger langsam an die Materie heranführt und mit Anfängerszenarien ein umfassenderes Verständnis der Selbigen erzeugt. Die Regeln sind detailiert genug um, wenn man alle Optionen mitnutzt, ein komplettes Combined Arms Gefecht zu simulieren.
Das Spiel ist auf Kompanieebene angelegt und findet auf einer taktische Hexkarte statt. Leider gibt es GDW als Firma nicht mehr, aber "Europe at War" ist durchaus noch bei Online Händlern zu bekommen.

So, genug geschwafelt, ich hoffe es kommen noch ein paar Vorschläge, denn ich bin selber auch immer auf der Suche nach interressanten Objekten!

Frank

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Frank Eisenhauer

Re: Simulationen allgemein

Beitragvon Frank Eisenhauer » 23. Juni 2002, 17:29

Moin Moin!
Deine, meiner Meinung nach sehr eng ausgelegte, Definition disquallifiziert so ca. die Hälfte aller GDW Spiele als CoSim, da diese sich zu einem sehr großen Anteil mit dem"Central Front" Szenario auseinandersetzten. Besonders zu erwähnen wäre hier "Europe at War" ein Spiel aus dem Jahre 1989, wenn ich mich nicht irre, das sich in einem Szenario mit dem "hypothetischen" Auseinanderbrechen der Jugoslawischen Bundes auseinandersetzt, eine Situation die erst 2 Jahre später eintrat.BesondersHarpoon wäre hier zu nennen, bei dem man einen fließenden Übergang zwischen realen (Falkland) und fiktiven (Reforger Convoi) Szenarien findet.
Aber der Hauptpunkt ist hier ein anderer:
Es hilft Bernd kein Stück weiter, wenn wir uns über Definitionen streiten, lasst uns lieber ein paar Spiele empfehlen (Ja, "Spiele", denn auch ein Planspiel bleibt ein Spiel!) !

Bernd:
Ich würde Dir besagtes "Europe at War" empfehlen, da das dort verwendete System (First Battle) den Einsteiger langsam an die Materie heranführt und mit Anfängerszenarien ein umfassenderes Verständnis der Selbigen erzeugt. Die Regeln sind detailiert genug um, wenn man alle Optionen mitnutzt, ein komplettes Combined Arms Gefecht zu simulieren.
Das Spiel ist auf Kompanieebene angelegt und findet auf einer taktische Hexkarte statt. Leider gibt es GDW als Firma nicht mehr, aber "Europe at War" ist durchaus noch bei Online Händlern zu bekommen.

So, genug geschwafelt, ich hoffe es kommen noch ein paar Vorschläge, denn ich bin selber auch immer auf der Suche nach interressanten Objekten!

Frank

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benjamin

RE: Simulationen allgemein

Beitragvon benjamin » 23. Juni 2002, 17:29

Hallo Ernst!

> sorry wegen Deinem Weltbild.

Ist nicht so wild, ich hab noch einige in Reserve ;)

> Aber Simulation kommt aus dem lateinischen simulare, und
> das bedeutet: nachbilden, abbilden, nachahmen ...

Richtig, aber ich kann ja ebenso etwas aus meiner Phantasie nachbilden, abbilden oder nachahmen. Oder zum Beispiel eine Schlacht aus einem rein fiktiven Roman, den ich ebenso als Quelle für meine Daten benutzen kann wie ein Geschichtsbuch.

> Das "was-wäre-wenn" gehört natürlich auch dazu: man kann
> spielerisch ausprobieren, was hätte passieren können, wenn
> Napoleon nicht seinen rechten Flügel, sondern den linken
> Flügel zuerst losgeschickt hätte, oder, oder ..., aber alles nur
> im Rahmen seiner verfügbaren Einheiten und der Fähigkeiten
> seiner Offiziere, unter Berücksichtigung des Geländes, des
> Wetters und was sonst auch immer an Gegebenheiten ...

Auch diese Rahmenbedingungen sind ja alles nur Annahmen und Schätzungen, die auf dem bekannten Ergebnis der realen Schlacht sowie einigen vermutlich mit der Zeit verfälschten Berichten beruhen (bekanntlich schreiben ja die Sieger die Geschichtsbücher).

Keiner kann wirklich sagen, welche Fähigkeiten die Offiziere hatten, ob sie nicht vielleicht absichtlich irrsinnige Befehle erteilt haben, ob sich nicht vielleicht eine ganze Division kurz vor der Schlacht aus dem Staub gemacht hat, an akuter Lungenembolie gestorben ist oder ob gar Gurkenmenschen ihre Hand im Spiel hatten ;)

> Design von Cosims ist immer ein Spagat zwischen
> Simulations-Level und Spielbarkeit. Bei 100% Simulation
> kommt nichts Spielbares mehr raus, und bei 100%
> Spielbarkeit hat das Ergebnis mit einer Simulation nichts
> mehr zu tun. Alles, was dazwischen liegt, macht den Reiz
> (das "what if") beim Cosim aus. Welche Mischung man hier
> mehr mag, ist persönliche Geschmackssache.

Das ist im Prinzip das, worauf ich hinaus will. Selbst wenn man versucht, zu realistischen Bedingungen zu gelangen, gehört immer Phantasie dazu.
Warum also nicht direkt mal die eigene Phantasie simulieren? Es muss ja nicht jedem gefallen, aber ich könnte es mir durchaus vorstellen und würde ein solches Spiel dann ebenso als Konfliktsimulation bezeichnen, auch wenn es einen rein fiktiven Konflikt simuliert. Oder meinetwegen könnte ich es auch als "Simulation eines Konfliktes" statt "Konfliktsimulation" bezeichnen, um diesen Begriff zu vermeiden, der in diesem Zusammenhang für historische Begebenheiten auf dem Klumpen namens Erde reverviert ist. Es geht mir ja eigentlich um deine Aussage zum Begriff der Simulation (daher das geänderte Thema), nicht um eine Definition für Cosims.


Benjamin

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benjamin

OT: Vortäuschung eines Gurkenmenschen

Beitragvon benjamin » 23. Juni 2002, 17:29

"Ernst Knauth" hat am 23.06.2002 geschrieben:

> Ein Kind täuscht zum Beispiel Kopfweh vor, um die
> Mathe-Arbeit nicht schreiben zu müssen. Es wird nicht in
> der Lage sein, zur Vermeidung der Mathe-Arbeit einen
> "kleinen blauen einarmigen Gnomen" oder einen "stinkenden
> behaarten Gurkenmenschen" vorzutäuschen.

Das Kind könnte sehr wohl einen Gurkenmenschen vortäuschen, wird dies aber nur deshalb nicht tun, weil es für seine Zwecke nicht effektiv ist ;)

> Ich denke, ich kann nur etwas vortäuschen, das es auch wirklich gibt.

Und ich denke, dass man manchmal gerade das vortäuschen muss, was es nicht gibt (aus eben diesem Grund). Die vorgetäuschen Kopfschmerzen des Kindes gibt es ja in diesem Moment auch nicht, sie sich ebenso so fiktiv wie Gurkenmenschen. Und hier kommt es zu einem fließenden Übergang: Keiner wird an der Existenz von Kopfschmerzen zweifeln, aber wahrscheinlich sehr wohl an der Existenz von Gurkenmenschen. Jedoch nur, weil sie nicht so bekannt sind wie Kopfschmerzen. Würden sie plötzlich auftauchen (das Universum ist ja groß genug) und sich als grauenhaft schlechte Mathematiker herausstellen, wäre die Vortäuschung eines Gurkenmenschen zur Vermeidung einer Mathe-Arbeit mit einem Schlag berechtigt und somit eine Simulation :)

Benjamin

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Frank Eisenhauer

Re: Simulationen allgemein

Beitragvon Frank Eisenhauer » 23. Juni 2002, 17:31

Aaarrrrgh!
Scheiß chinesische Telefonleitungen!
Vergebt mir Leute!
Frank

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Marcus Segler
Kennerspieler
Beiträge: 209

Re: Wer kennt gutes CoSim

Beitragvon Marcus Segler » 23. Juni 2002, 17:51

Hi Bernd,

auf Deine Wünsche paßt so ziemlich jedes Wargame/CoSim. :-)

Jemand hat Dir schon 'We the people' und 'Hannibal' empfohlen. Sicherlich zwei schöne und einfach Einstiegsspiele. Die Spieldauer bei beiden Spielen liegt unter 2 Stunden und sie sehen schick aus. Der spielerische Tiefgang ist allerdings nicht überwältigend. Ich würde beide als Einstiegsspiele für 'normale' Brettspieler bezeichnen. Auch die Regeln sind nicht sehr lang oder kompliziert.

Allerdings gibt es zwei Probleme: 'We the People' bekommt man nicht so ohne weiteres. 'Hannibal' hingegen ist leicht zu finden (zumindest die Eurogames Ausgabe), jedoch sollte man sich unbedingt die aktuellen englischen Regeln besorgen.
Interessant bei beiden Spielen: man hat Handkarten die man auf verschiedene Arten einsetzen (eine Karte kann zum Beispiel ein Ereignis auslösen ODER neue Einheiten ins Spiel bringen ODER Einheiten auf dem Spielfeld bewegen).
Vorteil dieses Systems: die Wartezeiten sind gering. Man spielt eine Karte und schon ist der Gegner an der Reihe.


Möchtest Du es etwas anspruchsvoller würde ich Dir zwei Spiele empfehlen, die auf dem gleichen System basieren ('card driven'):

Thirty Years War (von GMT). Dort wird der 30-Jährige Krieg simuliert. Die Spieldauer liegt irgendwo zwischen 3 und 6 Stunden.

oder

Paths of Glory (ebenfalls GMT). Dieses Spiel simuliert den Ersten Weltkrieg. Es ist mehrfach ausgezeichnet worden. Die Regeln sind mit 17 Seiten auch nicht sehr umfangreich. Das Spiel hat es allerdings in sich. Ständig steht man unter dem Druck schwere Entscheidungen treffen zu müssen. Möchte man das campaign scenario spielen (den kompletten 1.WK) muß man allerdings 6+ Stunden Spielzeit einplanen.

Auf jeden Fall empfehle ich Dir einen Besuch bei www.grognard.com und bei www.consimworld.com. Dort findest Du Informationen und Rezensionen zu den genannten (und vielen weiteren) Spielen.

Mein Tipp: wenn Du vor der langen Spieldauer nicht zurück schreckst versuch Paths of Glory. Es lohnt sich. :-))

Gruß

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Ernst Knauth

Re: OT: Vortäuschung eines Gurkenmenschen

Beitragvon Ernst Knauth » 23. Juni 2002, 18:36

benjamin schrieb:
> Das Kind könnte sehr wohl einen Gurkenmenschen vortäuschen, ...

aber nicht glaubhaft

> Und ich denke, dass man manchmal gerade das vortäuschen muss,
> was es nicht gibt (aus eben diesem Grund). Die vorgetäuschen
> Kopfschmerzen des Kindes gibt es ja in diesem Moment auch
> nicht, sie sich ebenso so fiktiv wie Gurkenmenschen.

aber jeder kennt Kopfschmerzen, Gurkenmenschen dagegen sind relativ unbekannt

> Und hier
> kommt es zu einem fließenden Übergang: Keiner wird an der
> Existenz von Kopfschmerzen zweifeln, aber wahrscheinlich sehr
> wohl an der Existenz von Gurkenmenschen. Jedoch nur, weil sie
> nicht so bekannt sind wie Kopfschmerzen. Würden sie plötzlich
> auftauchen (das Universum ist ja groß genug) und sich als
> grauenhaft schlechte Mathematiker herausstellen, wäre die
> Vortäuschung eines Gurkenmenschen zur Vermeidung einer
> Mathe-Arbeit mit einem Schlag berechtigt und somit eine
> Simulation :)

jetzt sind wir genau einer Meinung, sollten das Thema wohl beenden und uns endlich mal um Bernd's Wünsche kümmern :-)

Gruss

Ernst

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Ernst Knauth

Re: Wer kennt gutes CoSim

Beitragvon Ernst Knauth » 23. Juni 2002, 18:47

Marcus Segler schrieb:
> Thirty Years War (von GMT). ...

die Regeln dafür werden gerade komplett überarbeitet und erst in einigen Wochen verfügbar sein.

> Paths of Glory (ebenfalls GMT). ...

Bisher klar das beste Spiel aus den Card Driven Games von Avalon Hill/GMT.

> Mein Tipp: wenn Du vor der langen Spieldauer nicht zurück
> schreckst versuch Paths of Glory. Es lohnt sich. :-))

Stimmt. Aber ich halte es - wie auch 30 Years War - zu komplex für Einsteiger.
We the People ist meiner Meinung nach wesentlich geeigneter.

Gruss

Ernst

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Stefan-spielbox

Re: Wer kennt gutes CoSim

Beitragvon Stefan-spielbox » 23. Juni 2002, 18:58

Hallo!

Diese Frage taucht sehr häufig auf. Als Einstieg in die Kosimwelt kann ich Dir die "Standard Combat Series" von "The Gamers" empfehlen. Die graphische Präsentation (Karte, Counter) ist hervorragend und die Regeln sind vergleichsweise einfach. Mittlerweile sind in dieser Serie ca. 10 Spiele erschienen. Sowohl aus dem 1. WK wie auch aus dem 2. WK werden bestimmte Feldzüge behandelt. Da sollte für jeden ein Thema dabei sein welches ihn interessiert.

Die SCS zeichnet sich durch einfache Grundregeln aus, die für alle Spiele gleich sind. Ergänzend gibt es dann zu jedem einzelnen Spiel noch ein paar Seiten spezielle Regeln, so daß man - wenn man das System erst einmal verstanden hat - ohne erneutes Regelstudium schnell auf andere Spiele der Serie umsteigen kann.

Stefan

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Marcus Segler
Kennerspieler
Beiträge: 209

Re: Wer kennt gutes CoSim

Beitragvon Marcus Segler » 23. Juni 2002, 19:08

Ernst Knauth schrieb:
> die Regeln dafür werden gerade komplett überarbeitet und erst
> in einigen Wochen verfügbar sein.

LOL, 'in einigen Wochen' also ...

Die 'Wilderness War'-Regeln warten seit über einem Jahr auf die dringend nötige Überarbeitung.

Man sollte nicht alles von GMT so wörtlich nehmen...

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Ernst Knauth

Re: Wer kennt gutes CoSim

Beitragvon Ernst Knauth » 23. Juni 2002, 19:37

Stefan schrieb:
> Diese Frage taucht sehr häufig auf. Als Einstieg in die
> Kosimwelt kann ich Dir die "Standard Combat Series" von "The
> Gamers" empfehlen. Die graphische Präsentation (Karte,
> Counter) ist hervorragend und die Regeln sind vergleichsweise
> einfach. Mittlerweile sind in dieser Serie ca. 10 Spiele
> erschienen. Sowohl aus dem 1. WK wie auch aus dem 2. WK
> werden bestimmte Feldzüge behandelt. Da sollte für jeden ein
> Thema dabei sein welches ihn interessiert.
>
> Die SCS zeichnet sich durch einfache Grundregeln aus, die für
> alle Spiele gleich sind. Ergänzend gibt es dann zu jedem
> einzelnen Spiel noch ein paar Seiten spezielle Regeln, so daß
> man - wenn man das System erst einmal verstanden hat - ohne
> erneutes Regelstudium schnell auf andere Spiele der Serie
> umsteigen kann.

Das alles kann ich nur voll bestätigen (ich wollte eigentlich gerade dieselbe Empfehlung aussprechen - unser nächstes Spiel wird Operation Michael sein -, aber mein Rechner wollte nicht mehr).

Ergänzend kann man noch anfügen, daß jedes Spiel aus ca 6-8 Szenarien unterschiedlicher Spieldauer besteht, sodaß für jeden Anspruch immer was passendes dabei sein sollte.

Folgende Spiele gibt es aus der Standard Combat Serie (SCS) von The Gamers:
#1 Stalingrad Pocket (2.ed) - WW2
#2 Afrika - WW2 Afrika
#3 Ardennes - WW2
#4 Yom Kippur - Arab-Israeli War 1973
#5 Crusader - WW2 Afrika
#6 Gazala - WW2 Afrika
#7 Drive on Paris - WW1
#8 Fallschirmjaeger - WW2
#9 Operation Michael - WW1
siehe auch http://www.multimanpublishing.com/theGamers/scs.php

Allgemein wird Drive on Paris als das beste Spiel der Serie angesehen (auch mir hat es weitaus am besten gefallen). Es ist auch schon mal als bestes Cosim (20.Jh) ausgezeichnet worden.

Es ist noch anzumerken, daß The Gamers vor einiger Zeit von MMP (Multi Man Publishing) aufgekauft worden waren. #9 ist das erste SCS-Spiel unter dem neuen Label, aber mit identischen Serien-Regeln.

Gruss

Ernst

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Ernst Knauth

OT: GMT Regeln

Beitragvon Ernst Knauth » 23. Juni 2002, 20:11

Marcus Segler schrieb:
>
> Ernst Knauth schrieb:
> > die Regeln dafür werden gerade komplett überarbeitet und erst
> > in einigen Wochen verfügbar sein.
>
> LOL, 'in einigen Wochen' also ...
>
> Die 'Wilderness War'-Regeln warten seit über einem Jahr auf
> die dringend nötige Überarbeitung.
>
> Man sollte nicht alles von GMT so wörtlich nehmen...

Hallo Marcus,

da hast Du vollkommen recht.

Wir haben auch This Accursed Civil War kürzlich ein paar mal gespielt, warten aber jetzt erst mal, bis alle Q&A zusammengetragen sind und vielleicht sogar eine neue Regel-Version angeboten wird. Ich habe keine Lust mehr, ständig 2000 Posts in Consimworld durchzuforsten, wenn ich ein Regelproblem habe.
Trotzdem hat GMT jetzt schon Sweden Fights On als Vol.2 der Serie reingestellt. Das wundert mich doch sehr.

Gruss

Ernst

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Stephan Valkyser

Paths of Glory

Beitragvon Stephan Valkyser » 23. Juni 2002, 23:06

Zustimmung.
Ich halte Paths of Glory für das beste Spiel der letzten 15 Jahre!
In dieselbe Güteklasse würde ich sonst nur noch 1830, Up Front und (ganz neu) Puerto Rico einordnen!

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Ronald Novicky

Re: Wer kennt gutes CoSim

Beitragvon Ronald Novicky » 24. Juni 2002, 06:15

Hi Bernd,

es wurden ja hier schon einige gute Vorschläge gemacht, die möchte ich gerne noch um die 'Area Movement' Serie von Avalon Hill ergänzen:

Storm over Arnhem
Thunder at Cassino
Turning Point: Stalingrad
Breakout: Normandy

Alle Titel sind out of print, aber noch relativ leicht zu kriegen. Die Spiele sind von moderater Komplexität, bieten aber jede Menge an taktischen Möglichkeiten für die Spieler. Besonders SOA ist als Einsteigercosim hervorragend geeignet. Die Serie wirkt zwar vom Artwork her ein wenig 'altbacken', ist aber bei uns immer noch, nach all den Jahren, ein Dauerbrenner!

Ein weiterer Tip wäre Panzer Grenadier von Avalanche Press; ein taktisches Cosim auf Platoon-Level. Das hat den Vorteil, dass es ganz neu und daher leicht zu kriegen ist; in jedem Spiel der Serie finden sich zwischen 20 und 50 verschiedene Scenarien, und die Regeln sind eigentlich recht einfach gestrickt. Die Counter sind State of the Art, wirklich hervorragend! Allerdings ist hierbei manchmal der Glücksfaktor etwas hoch...

Einfach und flott zu spielen ist auch die Down in Flames Serie von GMT, welche zur Zeit mit ZERO! den pazifischen Luftkampf im 2. Weltkrieg behandelt. Basierend auf Karten, kann zwischen einfachen Dogfights und langen Campaigngames, je nach Lust und Zeit gewählt werden.

lg
Ronald.

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Holger Janssen

Re: OT: GMT Regeln

Beitragvon Holger Janssen » 24. Juni 2002, 08:49

Ernst Knauth schrieb:
>
> Marcus Segler schrieb:
> >
> > Ernst Knauth schrieb:
> > > die Regeln dafür werden gerade komplett überarbeitet und
> erst in einigen Wochen verfügbar sein.
> >
> > LOL, 'in einigen Wochen' also ...
> >
> > Die 'Wilderness War'-Regeln warten seit über einem Jahr auf
> > die dringend nötige Überarbeitung.
> >
> > Man sollte nicht alles von GMT so wörtlich nehmen...
>
> Hallo Marcus,
>
> da hast Du vollkommen recht.
>
> Wir haben auch This Accursed Civil War kürzlich ein paar mal
> gespielt, warten aber jetzt erst mal, bis alle Q&A
> zusammengetragen sind und vielleicht sogar eine neue
> Regel-Version angeboten wird. Ich habe keine Lust mehr,
> ständig 2000 Posts in Consimworld durchzuforsten, wenn ich
> ein Regelproblem habe.
> Trotzdem hat GMT jetzt schon Sweden Fights On als Vol.2 der
> Serie reingestellt. Das wundert mich doch sehr.
>
Ich denke hingegen, dass alle die oben genannten Spiele auch mit einigen Unklarheiten, die in gewissem Rahmen in jedem Spiel auftauchen, durchaus mit Spass zu spielen sind und ich tue das auch.

Besonders im Bezug auf Wilderness War kann ich keine Grund finden, warum eine Überarbeitung der Regeln überhaupt dringend nötig sein soll.

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Olav Müller
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RE: Simulationen allgemein

Beitragvon Olav Müller » 24. Juni 2002, 14:48

"Gustav der Bär" hat am 23.06.2002 geschrieben:
> ... wenn wir vermutlich alle der selben
> Meinung sein werden, dass ein solcher Konflikt in der
> Vergangenheit nicht statt gefunden hat und auch nicht hätte
> statt finden können (in erster Linie als Konsequenz eines
> akuten Mangels an Elfen und Trollen).

Hm ... warum es DIE wohl nicht (mehr?) gibt? Ein Schelm wer dabei an ein "neues" CoSim denkt. ;-)

CU,
Olav


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