Beitragvon Gustav der Bär » 10. Juli 2002, 05:51
Norbert Kumher schrieb:
> (...) OK, das Einräumen ist ja fast schon ein Spiel nach dem Spiel :D
Angeblich sollen die Piloten der U.S.Air Force niemals den Inhalt ihrer "Survival Box" überprüfen, weil die von Profis so eng und kundig gepackt wurden, dass es umöglich ist, hinterher wieder alles in der selben Box unter zu bringen.
Da vermutlich in jedem Spiele-Verlag ein Redakteur sitzt, der versucht, aus der jeweils letzten SdJ-Jury-Entscheidung zu schließen, welcher Spiel-Stil auch im nächsten Jahr noch preisverdächtig ist, möchte ich hier gleich mal denTipp abgeben: Im Augenblick scheinen Geschicklichkeitsspiele gute Chancen zu haben.
Es bietet sich also geradezu an, ein Spiel namens "Survival Box" zu entwickeln, dessen Regeln verlangen, dass man den Inhalt, den man einmal aus der Spielschachtel genommen hat, anschließend wieder hinein bekommt.
Und was kann man alles damit machen:
- hervorragend als Solitär-Spiel geeignet
- beim Spiel zu mehreren mit Zeitmessung (perfider Weise mit einer beiglegten Uhr, die ihrererseits natürlich auch wieder eingepackt werden muss)
- als "Zweitspiel nebenher" besonders für RL-Spielrunden regelmäßiger BSW-Nutzer geeignet, um die Wartezeit zu überbrücken, wenn sich ein zwanghafter Spielzugoptimierungsgrübler in der Runde befindet. (mit einem Zettelchen zum Hochhalten: "bAbC beendet das Spiel 'Survival Box'." - das seinerseits am Schluß des Spiels selbstredend auch wieder in die Box muss.)
- von vorn herein in verschiedenen "Themen-Editionen" zu produzieren: Von der CoSim-Box (mit Spielzeugpistole, Kompass, Hartkeks, Irakischem Sprachführer, Präservativ) bis zur Bündnis90/DieGrünen-Box (mit Schafwoll-Socken, "Atom tötet uns"-Transparent, Hasch-Zigaretten, Ski-Maske, Pflasterstein).
Auf Xuntheit!
Gustav der Bär
(Peter Gustav Bartschat)