Beitragvon peer » 16. September 2002, 16:39
Hi,
Nett (aber nicht abendfüllend) ist Regierung:
Jeder Spieler shreibt seinen Namen auf einen Zettel, dann wird gemischt und jeder zieht einen neuen Namen, der geheim ist.
Alle setzen sich in einen Kreis, vier Plätze sind besnonders gekennzeichent, ausserdem werden zwei Gruppen gebildet, so dass (anfangs) abwechselnd von jeder Gruppe ein Spieler sitzt (einfach, aber wirkungsvoll: ein Team, mit langen Ärmeln, eins mit hochgekrämpelten, so sieht man, wer in welchem Team ist).
Ziel ist es, die Regierung (die vier Stühle) allein mit seinem Team zu besetzen.
Der Mechanismus ist wie bei "Mein rechter, rechter, Platz ist leer" - es wird also ein Zusatzstuhl benötigt. Wer den rechten Platz hat nennt den Namen seines Wunschkandidaten und WER DEN ZETTEL MIT DIESEM NAMEN HAT, setzt sich dort hin und (und das ist die Pinte) tauscht geheim seinen Zettel mit demjenigen, der ihn gerufen hat. So wirbeln die Namen durcheinander und man muss sich etwas merken.
Wenn alle vier Regierungsstühle mit einem Team besetzt sind, endet das Spiel.
Eine Regel gibts noch: Man darf nicht 2x hintereinander denselben Namen wünschen (sonst wirds zuleicht).
Ist wie egsagt ganz witzig...
Ich weiss was sie denken und sie haben recht: Man kann auch auf das Mischen der Namen verzichten, aber dann gehts anfangs zwar weniger zufällig zu, aber viele Namen kommen dann gar nicht zum Einsatz...
Von "vorgefertigten" Spielen wäre noch Kanonen & Butter zu nennen, ein politisches Verhandlungsspiel, mit Tiefgang. Aber leider schwer zu bekommen.
ciao,
Peer