China und e-Sports: Vom Underdog zum Weltstar

In der frühen Geschichte des modernen e-Sports, also ab Mitte der 1990er Jahre, standen vor allem die USA und etwas später Südkorea im Fokus des globalen e-Sports. In den USA hat der Shooter-Spieler Johnathan Wendel, besser bekannt unter seinem Nicknamen Fatal1ty, den e-Sports auf ein neues Niveau gehoben, während in Südkorea vor allem das Echtzeitstrategiespiel Starcraft eine ganze e-Sports Industrie um sich herum aufbauen konnte. China hatten die wenigsten auf dem Zettel, vor allem im Hinblick auf historische Aspekte.

Angekommen: Aktuelle Entwicklungen im e-Sports

Bis vor wenigen Jahren galt das wettbewerbsorientierte Spielen von Videogames, e-Sports, in der breiten Masse der Gesellschaft als etwas Seltsames, ausgeübt von Außenseitern, die den ganzen Tag im Keller vor dem Computer sitzen.

e-Sport als offizielle Sportart

Das Thema E-Sports steht bundesweit zur Debatte und die Meinungen sind sehr gespalten. Führende Sportgrößen sehen in dem Hype eine Gefahr und für sie sind E-Sports in erster Linie großer Quatsch. Die Bilder des pizzaessenden, Energydrinks trinkenden und bleichen Teenagers sind überholt, wird von der anderen Seite argumentiert und Deutschland solle E-Sports fördern. Doch was ist also nun der richtige Weg?

E-Sports wird olympisch

E-Sports trifft auf Olympia

Sie heißen Dota, League of Legends, oder Starcraft – die Rede ist von populären E-Sports Games. Ab 2022 sind sie erstmals offizielle olympische Disziplin. Beim Finale der League of Legends World Championship 2016 verfolgen mit über 23 Übertragungen in 18 verschiedenen Sprachen 43 Millionen Zuschauer das Spektakel, das insgesamt Preisgelder im Wert von 6,7 Millionen Dollar ausschüttet.