Spielen? Was ist das?

Spielen? Was ist das? Ist das nicht reine Zeitverwendung? Muss das sein? Warum spielen wir Menschen? Ein Erklärungsversuch. Vorsicht: Das geht nicht kurz.

Gamification im 21. Jahrhundert – Warum Spiele so sehr unsere Motivation verbessern können

Unabhängig davon in welcher Alltagssituation wir uns gerade befinden, fast jeder von uns kennt dieses Motivationsproblem – egal ob auf der Arbeit oder in der Schule: „Ich müsste eigentlich (…), aber ich will nicht!“ Doch was kann dagegen getan werden? Viele Motivationspsychologen geben daraufhin den simplen Ratschlag: „Macht ein Spiel daraus!“ Fakt ist: In jedem Menschen steckt ein natürlicher Spieltrieb. Dieser Trieb sorgt dafür, dass sich Menschen für neue Themen interessieren und stetig weiterentwickeln wollen. Ebenso kann er erheblichen Einfluss auf die Leistungs- und Lernfähigkeit des Menschen haben. Doch nicht nur bei Schülern und Studierenden bewirkt ein aufgeweckter Spieltrieb wahre Wunder, sondern auch bei Erwachsenen. Die Erlebnisgesellschaft meldet sich.

Pokern - was Start-Ups von Spielern lernen können

Was Start-Ups vom Pokern lernen können

Auf ein erfolgreiches Start-Up kommen schätzungsweise neun ins Straucheln – ähnlich wie beim Pokern. Auch der Gründungssaldo wird von Jahr zu Jahr schlechter. Und das, obwohl das Selbstbewusstsein der Gründer immer größer zu werden scheint:

„Ob nun Größenwahn oder Naivität Erklärungsansätze für dieses Verhalten liefern, lässt sich nicht feststellen, aber viele Gründer spielen offenbar gegen die Wahrscheinlichkeit.“

Das Institut für Ludologie hat sich nun dieser Frage gewidmet und beschreibt in seinem Artikel „All in?!- Was Start-Ups vom Pokern lernen können” wie die Wissenschaft vom Spiel und seinen Elementen auf eine betriebswirtschaftliche Ebene gehoben werden kann. Der Artikel erschien im Rahmen des kürzlich publizierten Buches Spielräume, das sich mit den Facetten von GAMIFICATION in Unternehmen auseinandersetzt.